So blau…

Nachdem das ganze Wochenende leicht verregnet war – dem kann man ganz gut mit ein paar Folgen „Die drei ???“ entkommen – sanken die Motivation und der Blutzuckerspiegel. Zudem stand auch noch die Geburtstagsfeier eines Freundes an. Ein schöner Grund, wieder einmal kreativ zu werden. 🙂

Da das Gespräch in den letzten Wochen immer wieder auf die klassische Donauwelle gekommen war, gab es kein zurück mehr. Der Klassiker hat aber ein leichtes facelift von mir bekommen…

Donauwelle mal anders: Muffins aus Dinkelmehl

Passend zum Kaffee: Kleine, aber feine Donauwellenmuffins mit Kirsche

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Grüne Babka

Was ich besonders gerne bei anderen Leuten sehe, ist schönes Essen. Also nicht nur im Bezug auf das Arrangement, sondern auch die Speisen selbst. Wenn also das Auge mit isst. 😉

Buddha Bowls sind ein gutes Beispiel. Würde ich die Zutaten anrichten, würde man es wahrscheinlich mit einem expressionistischen Gemälde verwechseln. Mein dazu passendes Gesicht: Der Schrei. Zumindest stelle ich mir das so vor. Bisher mische ich nämlich immer ganz konservativ die verschiedenen Zutaten eines Salats oder Gemüsetellers. Quasi ein Leben am Limit. Vielleicht sollte ich es auch einmal mit den Buddha Bowls probieren. Hat irgendwer Erfahrungswerte und möchte sich darüber austauschen? Oder handelt es sich dabei gerade „nur“ um ein Instagram-Phänomen? Und wie groß soll denn nun bitte die Schüssel sein? (Schaaatz, wir brauchen doch diese neuen Schüsseln!)

Verschieben wir diese Thematik einfach und widmen uns lieber einer, dieses Mal, herzhaften Babka aka swirlbread. 🙂

Babka bzw. swirkbread herhaft gefüllt mit südamerikanischem Pesto

Herzhafte Babka aka swirlbread gefüllt mit Chimichurri.

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Cookie-Pizza

Man kann ihm einfach nicht entkommen, dem Fasching. Heute morgen habe ich auf dem Weg zur Arbeit mindestens drei Verkleidete gesehen, danach habe ich mich wieder voll und ganz auf’s Autofahren konzentriert. 😉

Es irritiert dann doch im ersten Moment, wenn im Gegenverkehr eine Maus einen Kleinwagen steuert. Begeistert sah die Mäuse-Dame nicht gerade aus. War ihr Kostüm wohl noch vom Vortag? Die Barthaare hingen auf jeden Fall schlaff herunter – was natürlich auch an der Zeit liegen kann. Mäuse sind sicher Langschläfer. 😉 Ein junger Mann hat ganz stolz sein Kleid kombiniert mit einer platinfarbenen Perücke spazieren getragen… Sah wirklich nicht schlecht aus. Da ist man dann, auch am Montagmorgen, wach. 🙂

Cookie-Pizza mit Schokolinsen, Zuckerperlen und Gummibären.

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Mini-Dinkel-Amerikaner

Fast nahtlos schließt sich dieser Artikel an den letzten an. 😉 Zumindest in gewisser Weise… Denn zum Fasching passen die kleinen Gebäckteilchen definitiv.

Dinkel-Amerikaner aus Dinkelmehl Type 630 aus der Kunstmühle

Bunte kleine Amerikaner – nicht nur für Kinder. 😉

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Süße Pommes

Aus den USA schwappt ja so einiges zu uns herüber – zumindest im Bezug auf Food-Trends. Vor vielen Jahren waren es Muffins, dann Cupcakes, Cronuts, Cake Pops, natürlich auch Smoothies und (Rinder-)Brühe. Anscheinend aber auch cookie fries. 

Wie alt dieser Trend ist, kann ich nicht sagen, ich bin da nicht immer up to date, aber empfehlen kann ich die süßen Pommes auf jeden Fall. Sie sind einfach zu backen und können gut gelagert werden. Und man kann sie für Fasching sehr gut aufhübschen. 🙂

backdeinbrot - der Foodblog der Kunstmühle Hofmeir

Süße Pommes mit dunkler Schokolade und bunten Zuckerperlen

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All you need…

„Du bist das Salz auf meiner Breze!“ Romantischer kann es in meiner Welt kaum werden. 😉 Salz ist schließlich lebensnotwendig. Für mich auch auf der Breze. Fraktion: Pro Salz.

Ja, nicht jeder ist auf dieser Seite, aber darum gibt es ja „Back dir Brezen„, damit sich jeder seine Traum-Breze backen kann. Der Mann besteht immer auf Sesam auf der Breze, alles andere ist tabu. Keine Kürbiskerne, keine Sonnenblumenkerne, Mohn auch nicht. Wegen Käse muss ich ihn mal fragen… 🙂

Back dir Brezen

Mein Lieblingshobby: Gebäck in die Kamera halten

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Powidl-Hefe-Herzchen

Der Valentinstag ist bald wieder da, das Fest der Liebe. Oder so ähnlich… 😉 Ich bin kein großer Freund von diesem Tag, von roten, langstieligen Rosen und Pralinenschachtel in allen möglichen rosa-Schattierungen. Das darf jeder so halten wie er möchte, aber der Valentinstag mit seinen vorkonfektionierten Geschenken steht bei mir auf einer Stufe mit Wunschlisten. Egal.

Meiner Meinung nach kann man sich doch auch unter dem Jahr „Danke“ sagen, oder „Ich liebe dich“ (wenn es denn sein muss 😉 ). Man darf auch zwischendurch Herzchen-Kekse verschenken, man muss nicht auf den Valentinstag warten. Kann man aber.

Ein Herz für alle die auf Powidl (Zwetschgenmus) stehen! 🙂

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Süße Frühstücksbrötchen

Ja, richtig gelesen. Jemand aus Bayern schreibt Brötchen und nicht Semmel. Weil: Ich finde, dass es sich dabei tatsächlich um kleine, niedliche Brote handelt. Nicht um fluffige (meiner Meinung nach zu große) Semmeln. Sie sind kompakter, eher in Richtung Brot, etwas handfestes eben. 😉

Für das Frühstück am Wochenende habe ich eine unserer Brotmischungen ein wenig verändert…

Bio-Brotmischung aus Bayern

Kleine Brötchen – bereit für’s Frühstück!

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Gut gegen Kälte: Brownies

Draußen ist es wieder einmal leise. Dieses Mal ist es nicht der Nebel, sondern der Schnee und das Eis, die jedes Geräusch dämpfen. Auch die Tiere sind kaum unterwegs, bei zweistelligen Minusgraden kein Wunder. Zumindest hört und sieht man sie kaum. Obwohl: Fährten im (frischen) Schnee. Sie bilden Muster, überkreuzen sich, gehen wieder auseinander. Nur nicht zu nahe kommen, selbst bei diesen Temperaturen. Jeder geht seinen eigenen Weg, auf der Suche nach dem passenden Futter.
Nur wir Menschen nutzen die Fußspuren im Schnee um nicht neue Wege gehen zu müssen. Ein Schritt nach dem Anderen, dem Unbekannten hinterher. Man merkt, die Person war größer, hat eine andere Gangart, das Gehen ist doch nicht einfacher als gedacht. Man strauchelt, da es zwar Fußspuren eines Menschen sind, doch nicht die eigenen. Also ist es doch besser und auch schöner, eigene Spuren zu produzieren. Und diese dann beim Umdrehen zu sehen.

Durchgefroren kommt man nun wieder ins warme Haus und freut sich über die frisch gebackenen Brownies, die gerade aus dem Ofen kommen und einen unwiderstehlichen Schokoladengeruch in der Küche verbreiten. Die schmecken allen, die sich durch den Schnee gekämpft haben. 🙂

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Vitamin-Bombe: Pastinakenkuchen

Weihnachten hielt sich dieses Jahr in Grenzen. In so ziemlich jeder Hinsicht. Es war (relativ) ruhig und auch die unumgängliche Gewichtszunahme war erträglich. Nichts, was man nicht wieder hinbekommen würde. In meiner Familie wird Weihnachten eh stoisch hingenommen, an Fasching werden noch Pommes, Krapfen und anderes Schmalzgebäck genossen und dann – pünktlich zum Aschermittwoch beginnt das Grauen: Fastenzeit*. Für gewöhnlich bedeutet dies: kein Kuchen, kein Süßkram, kein Alkohol. Ganz Allgemein: gesünderes Essen und Achtsamkeit. Ein paar Alternativen zu eingefahrenen Gewohnheiten finden – mir persönlich hilft das auch mal wieder einen Blick links und rechts der gewohnten Lebensmittel zu werfen und Neues zu entdecken.
Die oben erwähnten Vorsätze werden auch mehr oder weniger gut und intensiv umgesetzt. Je nach Person, Stimmung und Situation. In der Kleingruppe klappt das aber auch recht gut. 😉 [Es gibt auch nur wenige Zwischenfälle a la: „Was wollen wir essen?“ – „Hmm, nix, ist ja eh alles verboten…“ Dazu das todtraurige Gesicht vom Mann, in dessen Augen die Worte „Risotto“ und „Currywurst“ aufflackern und langsam wieder erlöschen. Der Hundeblick. Eine Runde Mitleid. Meistens habe ich das auch.]
Damit der Übergang vom Fasching zur Fastenzeit nicht ganz so abrupt ist, versuche ich (zumindest zuhause) ein paar gesündere Gerichte zu kochen bzw. zu backen. Ein gutes Beispiel ist mein Pastinakenkuchen. Er ist voll mit Gemüse und Obst, Nüssen und anderen guten Dingen.

* Für mich ist die Fastenzeit nicht religiös motiviert sondern einfach ein zeitlicher Rahmen, um bewusster zu leben.

Pastinakenkuchen mit Dinkelmehl und Braunhirse

Pastinaken-Pac-Man 🙂

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